Zu meiner Arbeit

Brücke

Ich sehe mich als Begleiterin. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem es möglich ist, sich niederzulassen: mit unseren ​Ängsten und unserer Hilflosigkeit, unserem Ärger, mit dem Nicht-Wissen und auch mit unserem Wissen. Immer wieder tauchen Enttäuschungen und Resignation in uns auf; auch dafür muss Raum sein.

10031475

Manchmal steht das Wort im Vordergrund, dann wieder die Sprache des Körpers, bis diese scheinbaren Gegensätze sich mehr und mehr auflösen. Egal welchen Weg wir bevorzugen, es geht immer um Prozesse des Erkennens der eigenen Geschichte. Dabei handelt es sich um den Platz und die Rolle in der Familie, die verinnerlichten Muster, die Abwehrversuche gegen beängstigende Gefühle sind, so  wie auch die inneren Bilder, die wir in unserer Kindheit entwickelt haben und die oftmals zu unseren unsichtbaren Gefängnissen geworden sind. Was für ein Kraftaufwand!

Langsam bahnt sich der Weg zum inneren Kind, dem Träger unserer Verletzungen, unserer verdrängten Emotionen aber auch der Quelle unserer Kraft und Kreativität. Und immer mehr nimmt der Weg des Herzens seinen bevorzugten Platz in meiner Arbeit ein. Durch das Öffnen des Herzens entdecken wir neue Bereiche unserer Persönlichkeit, die uns weit über unsere gewohnten Grenzen hinausführen.

herz

Öffnen wir unser Herz, öffnen wir uns für das Leben, so wie es ist! Ohne Bedingung und ohne Wenn und Aber. Eine neue Reise beginnt, die uns die Liebe lehrt: zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen, zur Welt.

Spiritualität bekommt eine neue Dimension, sie ist der Weg zur Welt, zur Annahme von dem was ist, von dir, als der oder die, die du bist, und zur Verbundenheit mit allem was ist. Es bedeutet nicht alles zu erdulden, sondern einen klaren Blick dafür zu haben, was gerade jetzt in dir und um dich geschieht. Es gibt kein “ich bin besser oder schlechter“, sondern ein „ja, das bin ICH“! Ja!, ich mache diese oder jene Erfahrung und ich kann so oder so darauf reagieren.

Ja!, ich kann üben mein Bewusstsein so oder so zu lenken. Zugegeben, es ist nicht immer leicht und bedarf einiger Übung, aber es lohnt sich!

 

Blätter

Eine kleine Übung

Nimm dir einige Minuten Zeit. Denke an drei schöne Momente in deinem Leben und bedanke dich dafür, dass du sie so erleben durftest. Bedanke dich bei dir dafür, dass du es möglich gemacht hast, diese Freude einzuladen und wahrzunehmen. Spüre nun, was jetzt in deinem Körper geschieht. Lasse es jeden Tag mehr werden. Mach es zu deiner täglichen Übung, Freude in dein Leben und deinen Körper einzuladen, erlaube dir in freudigen Bildern zu schweifen und beschließe keinen Tag mehr verstreichen zu lassen ohne mindestens einmal Freude empfunden zu haben!

Mercedes Bourgeot Pfannhauser

Psychotherapeutin, Lebensberaterin. 2021